Die Zukunft der Tätowierung – REACH-konforme Tattoo-Farben

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Seit Anfang dieses Jahres muss jedes Tattoostudio in der Europäischen Union, so auch das Tattoo Studio Pattos Keppos, die strengen Vorschriften einhalten und nur noch REACH-konforme Tattoofarben verwenden. Wenn Sie zum ersten Mal davon hören oder sich einfach nur über das Thema Tattoo-Farben informieren wollen, lesen Sie diesen Blog-Beitrag weiter!

tattoofarben
REACH-konforme Tattoofarben

Was sind die REACH-konformen Tattoo-Farben?

Tattoofarben, die den strengen Vorschriften der Europäischen Union, nämlich ResAP2008_1 und ECHA (REACH 2022) entsprechen, sind die sogenannten REACH-konformen Tattoo-Farben. Diese Farben sind ab dem 1. Januar 2022 gültig und können in allen Ländern der Europäischen Union zum Tätowieren verwendet werden.

REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of CHemicals. Es handelt sich um eine EU-Chemikalienverordnung 1907/2006, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. Als EU-Verordnung schränkt sie unter anderem die Verwendung bestimmter Inhaltsstoffe ein, darunter einige Pigmente und Konservierungsmittel, die bisher für die Herstellung von Tätowiertinten verwendet werden durften.
Einige von ihnen dürfen in Zukunft nur noch in sehr geringen Mengen in Tätowiermitteln enthalten sein. Höchstwerte im Bereich von 0,02 % und darunter verbieten daher faktisch die Verwendung dieser Stoffe.

Grundlage für das Verbot waren verschiedene Studien und zwei offene Konsultationen, bei denen verschiedene Interessengruppen ihre Einschätzung abgeben konnten. Insbesondere wurde der Abschlussbericht der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission zur Sicherheit von Tätowierungen aus dem Jahr 2016 herangezogen, so die ECHA. Die Studienlage führte dann dazu, dass die EU-Kommission auf Anraten der ECHA beschloss, dass die von den Chemikalien ausgehenden Gesundheitsrisiken zu hoch seien und durch ein Verbot der 4.000 betroffenen Stoffe EU-weit einheitlich geregelt werden sollten.

Tattoo-Tinte – REACH konform oder nicht?

Tattoofarben werden meist aus industriell hergestellten Pigmenten hergestellt, das heißt aus Pulvern, die mit Lösungsmitteln zu Farben verarbeitet werden. Der Physiker Wolfgang Bäumler, der seit mehr als 20 Jahren an der Universität Regensburg zu Tätowierfarben forscht, sagt, dass die Einhaltung der neuen Grenzwerte ein großer Aufwand sein könnte. Doch was macht die reichweitenkonformen Tätowierfarben so viel besser und gesünder als die bisher verwendeten Tätowierfarben? – In der Begründung der EU-Kommission heißt es, dass es beim Tätowieren oder Microblading “zwangsläufig zu einer Verletzung der Hautbarriere kommt”. Dadurch würden die verwendeten Mischungen über die Haut in den Körper aufgenommen. Das Risiko besteht darin, dass einige dieser Stoffe gefährliche Eigenschaften haben, die ein potenzielles Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.

Und was bedeutet diese Änderung für die Tattoo-Künstler? – Nun, mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung dürfen fast alle Tätowiertinten, die bisher auf dem Markt waren, nicht mehr verkauft oder bei Kunden verwendet werden. Die gute Nachricht für alle Tätowierer ist jedoch, dass bereits REACH-konforme Ersatzprodukte auf dem Markt sind. Die meisten Hersteller von Tätowiertinten haben angekündigt, dass sie entsprechende Linien auf den Markt bringen werden.

REACH-konformen Tattoo-Farben

Sind Tattoofarben eigentlich gefährlich für dich?

Die Antwort lautet NEIN, du musst dir keine Sorgen machen, dass deine Tattoos deiner Gesundheit schaden könnten. Das eigentliche gesundheitsschädliche Problem entsteht erst, wenn Tattoos gelasert werden. Denn dann werden die Farbpigmente zerstört, in kleinere Nanopartikel aufgespalten und dann vom Körper über das Lymphsystem abgebaut. Mit der Einhaltung der REACH-Verordnung für Tattoofarben wird das Risiko von Vergiftungen jeglicher Art verringert. Diese Änderung sollte Sie also nicht daran zweifeln lassen, ob Sie sich tätowieren lassen wollen oder nicht, denn Ihre Gesundheit wird in keiner Weise beeinträchtigt.

Was ist die Zukunft der Tattoofarben?

Die Neuigkeit ist, dass ab 2023 auch die beiden Pigmente Green7 und Blue15 als Teil der REACH-Verordnung von der weiteren Verwendung in den Tattoostudios ausgeschlossen werden sollen. Dieser harte Schnitt wird den Anbietern und Herstellern von Tätowierfarben nicht leicht fallen, da es keinen geeigneten Ersatz für das blaue Pigment geben wird. Aber im Tattoo Studio Pattos Keppos brauchst du dir keine Sorgen um unsere Tinten zu machen, denn sie sind 100% REACH-konformen Tattoo-Farben und sicher in der Anwendung auf deiner Haut. Also, worauf wartest du noch, kontaktiere uns und wir lassen deine Tattoo-Träume wahr werden!


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